Rothschild Bird

Naturalistisch gemalte Vögel zwischen Zweigen, mit Goldrand, benannt nach der Familie Rothschild als frühe Kundschaft der ungarischen Manufaktur Herend. Es existieren zahlreiche nummerierte Motiv-Varianten sowie farbige Fischschuppen-Randvarianten (u. a. Blau, Grün, Braun). Die oft erzählte Anekdote einer in einem Baum wiedergefundenen Perlenkette der Baronin Rothschild ist als Verkaufslegende nicht unabhängig belegt.

Apponyi

Anfang der 1930er-Jahre auf Wunsch des ungarischen Politikers Graf Albert Apponyi aus einem älteren Dekor („Fleurs des Indes“) vereinfacht. Zeigt eine stilisierte, chinesisch inspirierte Päonien-Blüte umgeben von einem Blattkranz mit 24-Karat-Goldrosetten; der Rand trägt ein Blüten-Blatt-Muster mit Goldakzenten. Erhältlich in zahlreichen Farbvarianten (u. a. Purpur, Grün, Türkis, Gelb).

Victoria

Vorgestellt auf der Weltausstellung 1851 in London und dort von Königin Victoria für Windsor Castle erworben – daher der Name. Das Dekor geht stilistisch auf das ostasiatische Kakiemon-Muster zurück, gilt heute aber als eigenständiger europäischer Klassiker der ungarischen Manufaktur Herend.